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Mit Maxl durchs Bahnland Bayern

Die neue Bahnland-Bayern-Lok hat einen Namen! Seit dem 22. November heißt sie offiziell „Maxl“ und ist seitdem auf Initiative der Bayerischen Eisenbahngesellschaft als Botschafterin für den bayerischen Schienenpersonennahverkehr unterwegs. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil taufte die Lok persönlich am Münchner Hauptbahnhof. Namensgeberin und Taufpatin war Heidi Willner aus Unterfranken, die den Wettbewerb um den neuen Namen der Lok gewann.

Der neunjährige Maximilian aus Hofheim in Unterfranken hat jetzt einen ganz besonderen Namensvetter – die Bahnland-Bayern-Lok „Maxl“. Denn als seine Mutter Heidi diesen Namen beim bayernweiten Namenswettbewerb der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und Antenne Bayern vorschlug, dachte sie an ihren kleinen Sohn. Maximilian trägt nämlich nicht nur einen traditionsreichen bayerischen Namen, sondern ist auch großer Eisenbahnfan. „Toll, dass diese schöne Lok jetzt nach meinem Sohn Maximilian benannt durch unsere Heimat fährt“. Ausgewählt habe sie den Namen nicht nur wegen ihres „kleinen Eisenbahners“, sondern auch aufgrund des historischen Bezugs. Die perfekte Kombination – fand auch die BEG und beschloss: Die neue Lok heißt „Maxl“.

Die Magistrale von Ulm über München nach Salzburg und Kufstein kennt man als Bayerische Maximiliansbahn. Der Name geht auf König Max II. zurück, der als Förderer von Wissenschaft und Technik auch das neue Verkehrsmittel Eisenbahn voranbrachte. „Im Grundstein des von Max II. gestifteten Maximilianeums fand man eine Lokomotive. Vor und nach jeder Plenarsitzung kommen wir Landtagsabgeordnete an dem restaurierten Modell vorbei – einem Symbol dafür, dass Bayern schon im 19. Jahrhundert ein Bahnland war“, so Verkehrsminister Zeil.

Der moderne „Maxl“ ist eine Elektro-Lok der Baureihe 111, die in einer zweitägigen Aktion im typischen Bahnland Bayern-Gewand und den bayerischen Nationalfarben Weiß und Blau umgestaltet wurde. Anlass war das Jubiläum „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ und die Idee der BEG, die Lok als Botschafterin für das attraktive bayerische SPNV-Angebot auf die Schienen durch Bayern zu schicken. Schließlich fuhr auch Deutschlands erste Lok vor 175 Jahren auf bayerischen Schienen – zwischen Nürnberg und Fürth.

Mindestens ein Jahr lang wird „Maxl“ im Freistaat zu sehen sein, speziell auf den Strecken München – Salzburg, München – Garmisch Partenkirchen – Mittenwald sowie auf der gesamten Ringlinie München – Landshut – Regensburg – Nürnberg – Treuchtlingen – Ingolstadt.

Ein würdiger Botschafter

Seinen Namen erhielt „Maxl“ bei der offiziellen Taufe am Münchner Hauptbahnhof. Im Rahmen einer kleinen Feier wurde die neue Bahnland Bayern-Lok zum ersten Mal präsentiert. Gemeinsam mit Fritz Czeschka, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, Norbert Klimt, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bayern, und Patin Heidi Willner taufte Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil die Lokomotive. „Mit ihren weiß-blauen Farben symbolisiert sie Bayern, seine Menschen und das gute Nahverkehrsangebot im Freistaat“, so Zeil. Das Herz des kleinen Maximilian hat die neue Lok bereits erobert. Der Eisenbahnfan darf auf der Jungfernfahrt dabei sein – der Preis für den Sieg im Namenswettbewerb, in dem sich Heidi Willner gegen mehr als dreihundert Teilnehmer in Bayern durchsetzte.

Fotoshow: So wurde die Lok beklebt und getauft

Werfen auch Sie einen ersten Blick auf die neue Lok: Hier geht's zur Bildergalerie.

Bewegte Bilder zur Taufe und Beklebung

Um aus der Elektro-Lok der Baureihe 111 die Bahnland Bayern-Lok „Maxl“ zu machen, waren zwei ganze Tage nötig: Aufwendig erhielt die Lokomotive im Werk Pasing ihr neues Gewand. Die große Beklebe-Aktion und wie „Maxl“ vor zahlreichen Gästen am Münchner Hauptbahnhof präsentiert und getauft wurde, können Sie sich in unserem Film ansehen.